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Welcome to my garden eden

Tropische Gärten sind für viele Menschen der Inbegriff des Paradieses. Sattes Grün und bezaubernd leuchtende Farben aller Schattierungen, das ganze Jahr über Temperaturen zwischen 25 und 35 Grad, und warme Abende, die den Geist beruhigen und die Seele erfreuen.

Begleiten Sie mich durch meinen Garten Eden, den ich mit meiner Frau gestaltet habe. Mein Garten Eden ist ein Platz der Liebe, der Harmonie, des Friedens und der Freude.

Ein schmaler mit Natursteinen befestigter Weg führt rund um den Gartenbereich und mündet bei unserem Holzpavillon, der als Treffpunkt zum Plaudern oder auch zum gemeinsamen Essen dient.

Bäume: Im Zentrum steht ein großer Regenbaum (Samanea), der breit ausladend wächst und dessen Dach ausreichend Schatten bietet, um auch an heissen Tagen im Garten zu sitzen oder zu faulenzen. An seiner Seite befindet sich ein kleiner Teich mit Seerosen und Lotus, der von gelben, orangen und roten Cana indica umstanden ist. Gelbe und rote Flammenbäume (Delonix) begrenzen unseren Garten. Ihr intensives Flammenmeer überstrahlt alles während der Blütezeit von Mai bis September. Neben dem kleinen Bambuswald im äußersten Ostbereich bringen drei violett blühende Orchideenbäume (Bauhinea) einen schönen Kontrast.

Regenbaum

Orchideenbaum

Flammenbaum

Lotusblüte

Flammenbaum

Seerose

Palmen: Wir haben versucht, soviele Palmenarten wie möglich in unseren Garten zu integrieren, ohne ihn zu überladen. Hohe Königspalmen (Roystonea regia) stehen Spalier am Eingang. Dazwischen wachsen kleinere Flaschenpalmen (Hyophorbe) und Fuchsschwanzpalmen (Wodyetia bifurcata). Gruppen von 3 bzw. 5 Arecapalmen (Areca catechu) verteilen sich über das Rasengelände, deren rote Früchte von weitem auf sich aufmerksam machen. Einige Fischschwanzpalmen (Cayota mitis) und Faltenpalmen (Ptychosperma) befinden sich ebenfalls in kleineren Gruppen mit Blumenbeeten zu ihren Füßen in der Nähe des Teiches. Unser ganzer Stolz sind die zwölf Rotstilpalmen (Crytostachys renda), die sich rund um unser Haus verteilen. Sie verlieren auch nach Jahren nichts von ihrem optischen und grazilen Reiz. Im etwas schattigeren Bereich des Hauses wachsen zudem fünf verschiedene Arten Strahlenpalmen (Licuala) und großblättrige Livistonia-Palmen, der Fächer nach Regengüssen besonders schön glänzen.

Faltenpalme

Arecapalme

Rotstilpalme

Plumeria (Pagodenbäume): Es ist schade, dass man selbst in einen großem Garten nicht alle Arten von Frangipani-Bäumen unterbringen kann. Ihre königliche Wuchsform und die unendlich vielen Variationen ihrer Blütenfarben machen jede einzelne Art zum Genuss. Wir haben insgesamt 30 verschiedene Bäume auf dem Grundstück verteilt und versucht, möglichst viele Farbkombinationen zu berücksichtigen. Rund um unsere Sitzplätze und in der Nähe der Terrasse sollten sie stehen, denn an manchen windstillen Abenden, wenn die Sonne unter gegangen ist und die Zikaden ihren Lärm beendet haben, verströmen die Frangipaniblüten ihren exotischen, lieblichen Duft.

Plumeria

Plumeria

Plumeria

Plumeria

Plumeria

Blühende Büsche: Kein tropischer Garten kommt ohne Hibiskus-Büsche und den ‘Stolz von Barbados’ (Caesalpinia) aus. Auch hier finden sich verschiedene Farben, die man einzeln pflanzen kann oder als Gruppe arrangieren. Dazu haben wir uns für den rot blühenden Korallenstrauch (Erythrina) entschieden. Besonders schön, und oftmals als Weg- und Beetbegrenzung gesehen, sind auch Ixora und Goldtrompete (Allamandra), mit denen man auch kleinere Gartenteile einfassen kann. Ixora gibt es in gelb, orange und blutrot.

Heliconien: Heliconien und Ingwergewächse sind sehr dekorativ vor Wänden, Zäunen, an Bachläufen oder als Vorpflanzungen. Mit ihren intensiv grünfarbenen großen Blättern und ihren intensiven Blütenfarben sind sie die besondere Zierde von ansonsten eher unscheinbaren Gartenplätzen. Durch ihre große Vielfalt bieten sie eine hohe Flexibilität in der Gartengestaltung.

Orchideen: Was wäre ein tropischer Garten ohne Orchideen? Wo immer sich ein Plätzchen für die Luftwurzler bietet, hängen oder stellen wir Orchideen auf. Dazu bieten sich die schattigeren Bereiche des Pavillons und der Terrasse an, aber auch Bäume und Palmen.

Hinter unserem Haus, das in traditioneller Bauweise errichtet wurde haben wir unseren Obst- und Gemüsegarten angelegt. Dort wachsen Bananen, Mangos, Papayas, Guaven und Ananas, und natürlich Kokospalmen, die es auch in mittleren Größen gibt, um sie besser abernten zu können.

Kletterpflanzen: Kletterpflanzen wie Jadewein (Mucuna benetii), Gloriosa, Bougainvillea oder Passiflora ranken an Holzgestellen, Bäumen oder am Haus empor. Sie ergänzen manche anderen Pflanzen oder bieten ganz praktisch Schatten. Wenn der rote Jadewein im Oktober blüht, ist er mit Sicherheit das Highlight des Gartens.

Bougainvillea

Gloriosa

Jadewein

Grünpflanzen: Zwischen all den blühenden Exoten dürfen zum Ausgleich Grünpflanzen nicht fehlen. Sie sind besonders dekorativ und bringen sich vor allem in der Regenzeit in Szene, wenn die Blütenpracht der anderen Pflanzen etwas zurücksteckt.